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Fidelis Kiala-Buloki

 

 Als Student habe ich mich gleich nach meiner Ankunft in Europa vor zehn Jahren mit der OIKOCREDIT-Philosophie sehr gut identifizieren können. Ich hatte im Jahr 1995 mit anderen Studenten in Kinshasa (Dem. Rep. Kongo) eine Schweinezucht, die sich leider aus finanziellen Gründen nicht entwickeln konnte. Als ich nach Europa kam, bin ich über einen OIKOCREDIT Newsletter aufmerksam gemacht worden, dass diese Organisation Mikrokredite in den Entwicklungsländern finanziert, was für mich etwas ganz Neues war. Seitdem habe ich OIKOCREDIT "in Evidenz" gehalten. 
 
Der Grund, warum ich mich für OIKOCREDIT Austria engagiere, ist vom Innsbrucker Referenten Hermann Monitzer zusammengefasst: "Nur wenn immer mehr Benachteiligte in der sogenannten dritten oder vierten Welt eine Chance zur Entwicklung bekommen, werden auch wir in der sogenannten 'ersten Welt' eine gerechte Zukunft haben."
 
OIKOCREDIT fördert nicht nur die Gleichstellung der Geschlechter, sondern sorgt dafür, dass Mitmenschen weltweit durch Mikrokredite ein Sprungbrett aus der Armut bekommen und ihnen ein Neubeginn auf Augenhöhe möglich wird. Mikrofinanzierung ist das Gegenteil von 'herabwürdigen' Spenden und bedeutet immer, dass auch ärmere Menschen sparen und Kredite bekommen können... OIKOCREDIT ermöglicht auf diese Weise die Hilfe zur Selbsthilfe und das ist für mich menschenwürdig.

Fakten und Zahlen

  • 508 Mio. € Kreditportfolio
  • 878 Partner gesamt
  • fast 70 Länder mit Partnern gesamt
  • über 26 Mio. erreichte Menschen durch die Mikrofinanzpartner

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