Was unterscheidet Oikocredit von anderen Mikrofinanz-Investoren?
Oikocredit war vor 30 Jahren einer der ersten Finanziers für Mikrokreditprogramme und hat sich durch die jahrzehntelange, vielfältige Erfahrung zu einem weltweit anerkannten Spezialisten im Mikrofinanzbereich entwickelt.
Oikocredit fördert nicht nur etablierte und erfolgreiche Mikrofinanzinstitutionen, sondern auch kleinere basisorientierte Einrichtungen mit höheren Risiken, insbesondere in ländlichen Gebieten, denn dort ist der Bedarf besonders hoch. Mit dieser Strategie gilt Oikocredit heute als führend bei der Erreichung kleinerer und neuer MFI, die in der Regel risikoreiche, unterversorgte Nischenmärkte bedienen.
Dass Oikocredit in der Lage ist, sehr viele MFI - auch in abgelegenen Gebieten - zu unterstützen, ist der einzigartigen dezentralen Struktur zu verdanken. Mehr als 130 einheimische Oikocredit-MitarbeiterInnen auf Regional- und Länderebene ermöglichen das Verständnis lokaler Marktentwicklungen und den Informationszugang. Und sie pflegen intensive Kontakte zu ProjektpartnerInnen, lokalen Behörden und anderen Akteuren. Anders als andere ausländische Investoren kann Oikocredit auch die kleinsten und abgelegensten MFI selbst bewerten und nach einschlägigen Sorgfaltsstandards überprüfen.
Oikocredit bietet Finanzierungsprodukte, die auf den Bedarf der Projektpartner abgestimmt sind. Dazu gehören Kredite mit langer Laufzeit. Bisher sind nur wenige Auslandsinvestoren bereit, sich für mehr als fünf Jahre zu binden. Oikocredit hingegen ermöglicht Kreditlaufzeiten von bis zu zehn Jahren.
Ein weiteres kundenorientiertes Angebot sind - seit dem Jahr 2000 - Kredite in Landeswährung.
Oikocredit stellt nicht nur Darlehenskapital bereit, sondern leistet nach Möglichkeit auch technische Unterstützung, entweder direkt oder über erfahrene Kooperationspartner. So können unsere Mikrofinanzpartner ihr Management, ihre Geschäftsprozesse und die Beratungs- und Bildungsangebote für ihre KreditnehmerInnen verbessern.
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