Warum bekommen die AnlegerInnen nur zwei Prozent Dividende?
Oikocredit soll Armut bekämpfen und soziale Verbesserungen für benachteiligte Menschen bewirken. Gemäß diesem Auftrag liegt der Schwerpunkt einer Oikocredit-Anlage auf dem sozialen Gewinn. Die Dividende ist deshalb bescheiden, sie kann bis zu zwei Prozent betragen.
Alle Einkünfte, die nicht zur Ausschüttung der Dividende und für die allgemeinen Rücklagen benötigt werden, werden genutzt, um mehr Projektpartner in unterschiedlicher Form zu unterstützen. Diese Geschäftspolitik wird von unseren AnlegerInnen unterstützt. Durch die geringere Dividende ermöglichen sie es, dass Oikocredit
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Darlehen zu bezahlbaren Zinssätzen vergibt,
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Darlehen in der jeweiligen Landeswährung gewährt,
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intensive Beratung und technische Unterstützung anbietet,
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auch riskantere Projektpartner finanziert, zum Beispiel neue Mikrofinanzinstitutionen im ländlichen Raum oder kleinere Unternehmen, deren Finanzierung oft riskanter und zeitaufwändiger ist.
Die niedrige Dividende hat auch einen steuerrechtlichen Hintergrund: Oikocredit ist als Genossenschaft nach niederländischem Recht registriert. Vom niederländischen Finanzministerium wurde Oikocredit als entwicklungsorientierte Finanzierungsorganisation anerkannt und ist deshalb von der Körperschaftssteuer befreit. Voraussetzung ist, dass Oikocredit bestimmte Bedingungen erfüllt, um ihre Entwicklungsorientierung beizubehalten. Eine der Bedingungen ist die Zahlung einer Dividende unter Marktniveau. Würde Oikocredit an ihre AnlegerInnen eine marktübliche Dividende ausschütten, würde die Steuerbegünstigung höchstwahrscheinlich widerrufen.
Jede Investitition ist mit Risiken verbunden. Die bisherigen Ergebnisse bieten keine Gewähr für künftige Erträge.
Dieser Text stellt weder eine Aufforderung zur Investition noch ein Angebot von Wertpapieren bzw. Finanzierungsinstrumenten dar. Beides kann nur in Form eines offiziellen Prospekts (sofern dieser nach geltendem nationalen Recht vorgeschrieben ist) und nach den geltenden Rechtsvorschriften erfolgen und ist deshalb nicht in allen Rechtssystemen zulässig. Weitere wichtige rechtliche Hinweise finden Sie hier. Back to the FAQ.

